Orte & Kultur

Unsere Häuser und Bauten erzählen Geschichten, wie wir BewohnerInnen in der Mecklenburgischen Griese Gegend und im Hannoverschen Wendland gelebt haben. Wir teilen Gemeinsamkeiten, uns trennen aber auch Unterschiede.

Gemeinsamkeiten

Beide Regionen waren und sind dünn besie­delt, über mehrere Jahr­hun­derte auch von slawi­schen Bewoh­nern, sie wurden „Wenden“ genannt. Östlich und west­lich der Elbe musste sich die Bevöl­ke­rung vorwie­gend nähr­stoff­arme, sandige Land­striche teilen. Die land­wirt­schaft­liche Nutzung war mühsam und nicht beson­ders ertrag­reich.

Wander­düne

Unterschiede

Beim Bau der Dörfer gingen die Bewoh­ne­rInnen im Hanno­ver­schen Wend­land und in der meck­len­bur­gi­schen Griese Gegend unter­schied­liche Wege. Im Wend­land wurden große Nieder­deut­sche Hallen­häuser aus Fach­werk mit Lehm­ge­fa­chen gebaut. Sie standen mit den Giebeln des Wirt­schafts­teils und dem großen Einfahrtstor („Groot Dör“) zum Dorf­platz hin. Die Dörfer waren fast alle im mittel­al­ter­li­chen Landes­ausbau geplante Rund­lings­dörfer. Auch in der Griesen Gegend entstanden anfangs Rund­linge, anders als im Wend­land blieben sie jedoch nicht erhalten. Östlich der Elbe wurden vor allem Fach­werk­häuser aus Rasen­ei­sen­stein gebaut, soge­nannte Klumphäuser. Der Chris­tia­ni­sie­rung haben sich die slawi­schen Sied­le­rInnen im Wend­land länger verwei­gert. In der Griesen Gegend setzte die Chris­tia­ni­sie­rung viel früher ein. Viele Indus­trie­denk­mäler der Griesen Gegend zeigen noch heute, wie die Menschen in früheren Zeiten ihren Lebens­un­ter­halt verdient haben und welchen Berufen sie nach­gingen.

Jameln_Zweiständer 1681 Sitz Rundlingsverein
Jameln: Zwei­ständer von 1681 Sitz Rund­lings­verein

Fragen

  • Warum gibt es in beiden Regionen ähnliche und unter­schied­liche Entwick­lungen?
  • Wann besie­delten die ersten slawi­schen Bewoh­ne­rInnen die Region östlich und west­lich der Elbe und welche Spuren haben sie hinter­lassen?
  • Wie verlief das Zusam­men­leben mit den nichtsla­wi­schen Bewoh­ne­rInnen?
  • Wie sah der Alltag auf den Bauern­höfen in den Rund­lings­dör­fern aus? Wie entstanden die typi­schen Rasen­ei­sen­stein­häuser?
  • Wie haben die Bewoh­ne­rInnen östlich und west­lich der Elbe gelebt und gefeiert und wie leben sie heute? Welche Perspek­tiven bietet das Arbeits­leben in länd­li­chen Regionen in der Zukunft?

Antworten

Taucht mit uns gemeinsam in die Vergan­gen­heit, Gegen­wart und Zukunft der östli­chen und west­li­chen Elbre­gion ein. Wir erzählen und berichten mit Herz­blut und mit Exper­ten­wissen über unsere Sied­lungs­ge­schichte und unsere kultu­rellen Schätze, über unsere Feste und Festi­vals, über unsere Talente und Inspi­ra­tionen, über unseren Kampf­geist und Durch­hal­te­willen, über unseren Charme und unsere Leiden­schaft.

Lauscht unseren Stimmen in infor­ma­tiven Inter­views und besucht uns persön­lich – in der Meck­len­bur­gi­schen Griesen Gegend und im Hanno­ver­schen Wend­land!

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Festung und Stadt Dömitz an der Elbe, das neuzeitliche Bekenntnis und Zeichen der Macht von Herzog Johann Albrecht I. am südwestlichen Ende von Mecklenburg im 16.Jhd. an die Nachbarn und Elbanrainer

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Bernd Borchers
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Carmen M. Borchers
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Johannes Adler
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Etha Stürzenbecher
Kirchengemeinde Conow

Etha Stürzenbecher erzählt vom Engagement des Fördervereins Conower Kirche, über vielseitige Aktivitäten zum Erhalt des Bauwerks und des sozialen Miteinanders, „…damit die Kirche im Dorf bleibt!“

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Bernd Bruno Meyer
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Das Wendland verfügt über ein sportliches Kleinod, das gut versteckt in der Göhrde liegt: der Golfclub an der Göhrde.

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